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Bürgerwindpark-Mittelholstein
Geschichte
Die Entstehungsgeschichte des Bürgerwindparks Mittelholstein 2008 bis 2010 Erarbeitung des Landesentwicklungsplanes Schleswig-Holstein 1,5% der Landesfläche sollen Windeignungsflächen werden, damit könnten ca. 13.000 ha neu ausgewiesen werden. 2009 Richtlinien und Kriterienkatalog für Kreiskonzepte 3 potentielle Flächen wurden in den Bereichen Hademarschen, Oldenbüttel und Lütjenwestedt als Windeignungsgebiete identifiziert. Frühjahr 2009 Erste Firmen / Projektierer sprechen die Landeigentümer an und versuchen, Unterschriften für ihre Nutzungsverträge zu erhalten Sommer 2009 Meldung der Eignungsflächen durch die Gemeinden an den Kreis Bürgerentscheid in Lütjenwestedt für einen Bürgerwindpark, Gemeindevertretungen von Hanerau-Hademarschen und Oldenbüttel entscheiden sich einstimmig für die Planung eines Bürgerwindparks. Nov. 2009 Gründung von Interessengemeinschaften für die 3 Windeignungsgebiete 1. IG Hademarschen (Holstentor-Hamer) 2. IG Hademarschen-Oldenbüttel-Lütjenwestedt 3. IG Lütjenwestedt Süd Dez. 2009 Gründung der Arbeitsgemeinschaft Windenergie Die gewählten Vertreter aus den Windeignungsgebieten und je ein Gemeindevertreter aus den drei beteiligten Gemeinden erarbeiten mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde ein Konzept zur Umsetzung eines Bürgerwindparks. Frühjahr 2010 Die AG Windenergie lässt sich von zehn Firmen/ Projektierern deren Konzepte vorstellen. Es folgt eine Sortierung der Firmen nach Umsetzungsmöglichkeit unseres Bürgerwindparkkonzeptes. Juni 2010 Trennung der IG Holstentor-Hamer von der Arbeitsgemeinschaft Windenergie Sommer 2010 Die Windeignungsgebiete Hademarschen-Oldenbüttel-Lütjenwestedt und Lütjenwestedt Süd entscheiden sich für die Denker & Wulf AG als Projektierer und Partner. Okt. 2010 Gründung der Bürgerwindpark Mittelholstein GmbH mit 11 Gesellschaftern Herbst 2010 Abschluss der Nutzungsverträge mit den Landeigentümern März 2011 Die IG Holstentor-Hamer tritt mit drei Gesellschaftern der Bürgerwindpark Mittelholstein GmbH bei. April 2011 Neuer Windkrafterlass tritt in Kraft Aug. 2011 Veröffentlichung I. Entwurf der Teilfortschreibung Das Gebiet Holstentor-Hamer ist mit dem Steenfelder Gebiet zu einer Windeignungsfläche zusammengefasst worden = WE 152. Das Gebiet Lütjenwestedt Süd bildet mit den Flächen aus Beringstedt, Seefeld und Gokels die Windeignungsfläche =WE 154. Das Gebiet Hademarschen-Oldenbüttel-Lütjenwestedt ist nicht als Windeignungsfläche ausgewiesen. Winter 2011/12 Abschluss von städtebaulichen Verträgen mit den Gemeinden Hademarschen, Oldenbüttel und Lütjenwestedt Februar 2012 Ein Landeigentümer aus Steenfeld schließt sich mit seinen Flächen der Bürgerwindpark Mittelholstein GmbH an und wird als 15. Gesellschafter aufgenommen. Steenfeld ist jetzt als vierte Gemeinde in diesem Projekt vertreten. Mai 2012 Veröffentlichung II. Entwurf der Teilfortschreibung Die Gebiete Hademarschen-Steenfeld WE 152 und Lütjenwestedt Süd WE 154 sind weiterhin im Entwurf enthalten. Das Gebiet Hademarschen-Oldenbüttel-Lütjenwestedt ist nicht als Windeignungsfläche ausgewiesen. Nov. 2012 Veröffentlichung der Regionalpläne Die Gebiete WE 152 (Hademarschen-Steenfeld) und WE 154 werden als Windeignungsgebiete ausgewiesen und bekommen durch die Ausweisung im Amtsblatt von SH am 17.12.2012 Rechtskraft. Die Gebiete Hademarschen-Steenfeld und Lütjenwestedt Süd bilden jetzt die Grundlage für den gemeinsamen Bürgerwindpark der Gemeinden Hanerau-Hademarschen, Lütjenwestedt, Steenfeld und Oldenbüttel. August 2013 Bauanträge für 8 WEA im Gebiet Hademarschen-Steenfeld werden eingereicht. Dezember 2013 Bauanträge für weitere 4 WEA im Gebiet Hademarschen-Steenfeld und 5 WEA im Gebiet Lütjenwestedt werden eingereicht. März 2014 Baugenehmigungen für die ersten 8 WEA im Gebiet Hademarschen-Steenfeld werden erteilt und nachfolgend wird mit dem Bau begonnen. Mai / Dezember 2014 Baugenehmigungen für die weiteren 4 WEA im Gebiet Hademarschen-Steenfeld (Mai) und für die 5 WEA im Gebiet Lütjenwestedt (Dezember)werden erteilt. Es gibt die außergewöhnliche Auflage, dass vor Ort ca 400 ha Grünlandflächen zur Kompensation des Zwergschwan-Ratsgebietes pp geschaffen werden müssen. Es werden in der Folgezeit die Verhandlungen mit den Landeigentümern der in Betracht kommenden Ausgleichsflächen begonnen, um die naturschutzrechtlichen Auflagen aus den Genehmigungen zu erfüllen. Januar 2015 Die ersten 8 WEA im Gebiet Hademarschen-Steenfeld werden in Betrieb genommen. Nach vielen Verhandlungen können in der folgenden Zeit immer mehr Ausgleichsflächen gesichert werden. Mai 2015 Nach Erfüllung sämlicher Auflagen aus den Genehigungen und erfolgter Baufreigabe durch die Genehigungsbehörden erfolgt der Baubeginn hinsichtlich der letzten 4 WEA im Gebiet Hademarschen- Steenfeld und der 5 WEA im Gebiet Lütjenwestedt.